|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Roland Expansion Board Projekt Startseite 10. Die selbstentwickelte Speicherkarte / Teil 2 Die Schaltung meiner selbstentwickelten Speicherkarte sieht folgendermaßen aus: Für eine bessere Darstellung bitte auf die Abbildung klicken
Zu sehen sind die beiden je 4 MB fassenden Flash-Speicher MBM29F033. Die Adressleitungen A0...A20 sind parallelgeschaltet, ebenso die Datenleitungen D7...D0. Die ICs besitzen nur 8 Datenleitungen, werden also generell nur im 8-Bit-Modus betrieben. Parallelgeschaltet sind außerdem die Eingänge Output-Enable und Write-Enable sowie das Ready-Signal. Dieses ist ein Open-Collector-Ausgang, mit dem das MBM29F033 das Ende eines Programmiervorgangs signalisiert. Ready und Write-Enable sind auf einen separaten Steckverbinder TP1/TP2 geführt. Beide ICs können separat über ihre Chip-Select-Leitungen angesteuert werden. Hierzu ist wie auf der Zwei-Chip-Karte ein 74HC08 zuständig, welches aus den 4 Bank-Signalen A, B, C und D die entsprechenden Signale erzeugt:
C1...C3 dienen als Enkoppelkondensator an der Betriebsspannung der 3 ICs. C5 ist ein 100µF-Miniatur-Elko zur Spannungsstabilisierung direkt auf der Karte. R1 und R2 sind die üblichen Widerstände, die auch schon von den Roland-Karten bekannt sind. R3 ist ein Pull-Up-Widerstand, der Write-Enable ständig High hält, solange diese Leitung nicht benutzt wird. Dies ist immer der Fall, wenn die Karte im Keyboard eingebaut ist. R4 ist der Arbeitswiderstand für die Ready-Ausgäge der Speicher. An TP2 kann beim Programmieren der Status abgefragt werden. Wie bereits erwähnt, habe ich bei der Reihenfolge der Adressleitungen an der Zweichip-Karte orientiert. Für diese Schaltung habe ich auf der Fläche der Originalkarte ein zweiseitiges Layout erstellt:
Layout Flashkarte Vorderseite
Layout Flashkarte Rückseite
Bestückungsbild Flash-Karte
Die fertig bestückte Speicherkarte Diese Leiterplatte hat 59 Durchkontaktierungen und mit 10 MIL recht feine Leiterbahnstrukturen, so daß selber Ätzen kaum in Frage kommt. Ich habe sie beim Leiterplattenpool bestellt; mit knapp 35,- € war sie dadurch das teuerste Einzelteil bei diesem Projekt. Die Speicher-ICs können mit einer speziellen Hohlkehlenlötspitze, etwas Übung und reichlich Flußmittel ganz passabel angelötet werden. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||