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Roland Expansion Board Projekt Startseite 12. Die Datenstruktur Um die jeweils 2 MB aus jeder Bank hintereinander weg in eine Datei schreiben zu können, habe ich die Adressen einfach fortlaufend durchnumeriert; dadurch ergeben sich folgende Adressbereiche für die einzelnen Bänke:
Auszugsweise gebe ich hier die ersten 64 Byte von der "Keyboards of the 60's & 70's" wieder:
Wie man sieht, kann man in der ersten Zeile den Text "Roland JV80" und darunter "SR-JV80-08 60&70" lesen. Die Enscheidung für die Reihenfolge der Adressleitungen, angelehnt an die älteren Zweichip-Karten, war also richtig. Diese Kennung taucht in den 8 MB insgesamt 8 mal auf, nämlich genau an den Adressen 000000h, 100000h, 200000h, 300000h, 400000h, 500000h, 600000h und 700000h, also immer dort, wo ein neuer 1MB-Block anfängt. Weitere, im Klartext lesbare Elemente gibt es nicht. Nicht einmal die Namen der Sounds und der Wellenformen, die beim Durchblättern auf dem Display des Keyboards erscheinen, sind irgendwo zu finden. Diese sind also verschlüsselt und/oder komprimiert. Dafür spricht auch, daß sich die 8 MB große Binärdatei mit den üblichen Komprimierprogrammen wie z.B. Winzip kaum noch komprimieren läßt. Die 8 MB auf den Karten dürften also optimal ausgenutzt sein. Eine Systematik in den Daten, was die einzelnen Sounds angeht, ist nicht zu erkennen, dürfte es vermutlich auch nicht geben. Zum einen sind ja verschiedene Waveforms auf den Boards enthalten, die unterschiedlich groß ausfallen können. Zum anderen gibt es die Einstellungen für die einzelnen Patches, die wiederum auf gemeinsame Waveforms zurückgreifen. Schließlich gibt es auch noch Drumsets und Loops. Die Inhalte der Karten sind also sehr gemischt. Es handelt sich also um ein herstellereigenes Datenformat, auf das ich hier nicht näher eingehen will. Es gibt also keine Chance, einzelne Sounds von verschiedenen Karten herunterzunehmen und auf der Flashkarte zusammenzufassen. |
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